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„Da lernte Maria, daß gewisse Dinge nicht nachholbar, sondern auf ewig verloren sein können.“

Titel: Elf Minuten

Autor: Paulo Coelho

Verlag: Diogenes

Seiten: 284

Preis: 9,90 € (Broschiert)

ISBN: 978-3257234442

Das Cover:

Es ist wie immer bei Diogenes: Das Cover ist recht schlicht gehalten. Man sieht einen hellen Raum, im Vordergrund ein Bett, welches weiß bezogen ist. Das Kissen wird von einer roten Blume geschmückt. Insgesamt ein Cover, das sehr unschuldig wirkt.


Die Geschichte:

Elf Minuten erzählt die Geschichte von Maria. Maria wächst in einer Kleinstadt in Brasilien auf. Sie träumt von der großen Liebe, ist aber nach einer Enttäuschung bereits im Alter von elf Jahren davon überzeugt, dass sie diese niemals finden wird. Sie konzentriert sich auf die Schule und arbeitet danach in einer Schneiderei. Für eine Reise nach Rio de Janeiro spart sie ihr Gehalt. Dort trifft sie einen Schweizer, der sie mit nach Europa nehmen möchte und ihr eine Karriere als Sambatänzerin verspricht.

Dort arbeitet sie tatsächlich einige Zeit, bis ihr gekündigt wird. Sie muss sich ihren Lebensunterhalt anders verdienen – Als Prostituierte in dem Genfer Nachtclub Copacabana. Sie beschließt dort ein Jahr zu arbeiten, dann hat sich genug Geld zusammen, um eine kleine Farm in Brasilien zu kaufen und ihre Eltern bei sich aufzunehmen. Doch dann trifft sie den Maler Ralf. Er zeigt ihr eine neue Seite der Liebe und sie ihm auch…


Mein Fazit:

Tja, was soll ich sagen? Elf Minuten ist kein gutes aber auch kein schlechtes Buch. Es zeigt den Weg einer jungen Frau vom unschuldigen Mädchen vom Lande über Sexarbeiterin hin zur Liebenden auf. Häufig herrscht eine philosophische Stimmung, besonders in Marias Tagebucheinträgen, in denen sie sich immer wieder mit der Spiritualität der Liebe auseinandersetzt.

Besonders gut gefällt mir, dass Coelho sprachlich exzellent über Sex schreibt, überhaupt nicht pornografisch. Allerdings gibt es auch einiges zu bemängeln. Marias Beziehung zu Ralf ist sehr kitschig, besonders das Ende trieft vor Klischees. In einer Bibliothekarin hat Maria eine Art Freundin gefunden. Sie unterhalten sich, wenn Maria Bücher ausleiht. Zum Ende, als Maria sich verabschieden will, spricht die Bibliothekarin wie aus dem Nichts auf einmal über Sex, den G-Punkt und den weiblichen Orgasmus. Das wirkt sehr unrealistisch, da die beiden keine enge Beziehung hatten.

Elf Minuten ist ganz okay, aber nicht mit anderen Werken Coelhos vergleichbar. Mich konnte Marias Geschichte leider kaum berühren.

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